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Archiv 2000 bis 2004

Basar, Dias, Musik und Theaterspiel BZ 26.11.02

Kippenheimer Friedensgemeinde hatte eingeladen / Abwechslungsreiches Programm
KIPPENHEIM (pw). Am Wochenende veranstaltete die evangelische Friedensgemeinde Kippenheim einen Basar mit selbst gebastelten Geschenken in den unter dem Kindergarten gelegenen Räumlichkeiten. Mit dem Verkauf von Losen wurde die Kindergartenkasse weiter aufgebessert.
Am Samstagabend wurde ein abwechslungsreiches Programm geboten, sonntags gab es Kaffee und Kuchen und für die Kleinen Kinderbetreuung. Für die Musik sorgte der Posaunenchor Kippenheim unter der Leitung von Werner Siefert, der einen Tag vor dem Abschlusskonzert die "Generalprobe" einfach auf den Gemeindeabend verlegte. Bei dieser Gelegenheit stellten die Bläser ihr Können eindrucksvoll unter Beweis.
Wie Pfarrerin Ute Braun eingangs bemerkte, konnte man an diesem geselligen Abend "Zuhören, Zuschauen und Mitmachen". Für letzteres war der evangelische Kirchenchor zuständig. Unter der Leitung und Begleitung von Hans Zimmermann an Klavier und Gitarre trug dieser "poppige" Kirchenlieder vor. Die Chorsänger schafften es auch, die zahlreichen Zuhörer zum Mitmachen zu bewegen und alle zusammen sangen sogar einen Kanon, was für das musische Talent der Kippenheimer spricht.
Ein weiterer Programmpunkt war ein interessanter Diavortrag von Karl-Heinz Ritter, den er mit "Über den Dächern von Kippenheim" betitelte. Er zeigte Bilder, die während der Renovierung der evangelischen Kirche vom eingerüsteten Kirchturm herab geschossen worden waren, sowie vom Bau und der Renovierung des Pfarrhauses, und erntete dafür verdienten Beifall.
Dann übernahmen die Kippenheimer Theatermacher die Bühne mit ihrem lustigen Stück "Opa will heiraten". Die Akteure Sonja Schmid, Markus Brandstetter, Jörg Kölble undJudith Kappus stellten in hinreißender Art und Weise dar, welche Probleme entstehen können, wenn die eigenen Kinder nicht wollen, dass der Vater, auch Opa gerufen, noch einmal heiratet.

Erlöserkirche ist 100 Jahre alt BZ 12.8.02
Jubiläumsfeier am 14. und 15. September in Kippenheimweiler
VON UNSEREM MITARBEITER REINER BESCHORNER .

Große Ereignisse werfen trotz allgemeiner Urlaubszeit im Stadtteil Kippenheimweiler ihre Schatten voraus: Die evangelischen Kirchengemeinde bereitet sich auf das große Jubiläumsfest vor, in dessen Verlauf am Wochenende 14. und 15. September der 100. Jahrestag der Einweihung der Erlöserkirche gefeiert werden soll.
Das Festkomitee hat in seiner jüngsten Zusammenkunft unter dem Vorsitz von Rudolf Gäßler die Festplanung für die Jubiläumsfeierlichkeiten abgeschlossen und gleichzeitig die gelungene Festschrift präsentiert, in welcher neben der Chronologie der evangelischen Kirchengemeinde und ihrer Erlöserkirche auch die Geschichte des "Villula (Dörfchen) "Langises Wilare" im zehnten Jahrhundert bis zum heutigen "Stadtteil Kippenheimweiler" dokumentiert wird.
Das Kirchenjubiläum wird am Samstag, 14. September um 20 Uhr mit einem Festabend eingeläutet, dessen Programm vom Männergesangverein "Sängerrunde", von der evangelischen Jungschar, dem Schützen-Musikverein und dem evangelischen Kirchenchor gestaltet wird. Ortsvorsteher Eberhard Roth wird mit einer Dia- Serie, das Laienspiel-Trio Lisbeth Baier/Karin Zipf/Renate Heck mit einer Sketch-Einlage das unterhaltsame Rahmenprogramm bereichern.
Die Predigt beim Festgottesdienst am Sonntag, 15. September, hält Prälat Helmut Barie aus Ettlingen, der evangelische Kirchenchör, die Besucher der Kindergottesdienste und die jüngsten Gemeindeglieder aus dem evangelischen Kindergarten tragen mit einigen Darbietungen zum Gelingen des um 10 Uhr beginnenden Gottesdienstes bei.
Ein "Kirchenmusik-Abend" in der Erlöserkirche mit Wayne E. Wold als Organist und dem evangelischen Kirchenchor beschließt schließlich am Sonntagabend um 18.30 Uhr die Jubiläumsfeierlichkeiten. 

"Ich wollte ins Dorf zurück" BZ 14.09.2002
Pfarrerin Braun in Kippenhein

KIPPENHEIM (dj/lo). Noch lassen das stetige Hämmern und der Geruch von frisch gestrichenen Wänden die neue Kippenheimer Pfarrerin Ute Braun in ihrem Domizil nicht zur Ruhe kommen. Doch dies ist auch nicht in ihrem Sinne denn die 29-Jährige freut sich auf die vielen Aufgaben, die sie in ihrem neuen Amt erwarten.
Bereits in ihrer Heimatgemeinde an Rande von Karlsruhe engagierte sie sich in der Kinder- und Jugendarbeit und entchloss sich nach dem Abitur für diesen vielseitigen Beruf. Es folgte das Theologiestudium in Heidelberg und Tübingen
Besonders der Umgang mit Menschen aller Altersklassen und die Freude daran diesen Menschen hilfreich zur Seite zu stehen, faszinieren sie an ihrem Beruf. Nach einem zweijährigen Lehrvikariat am Bodensee und einem eineinhalbjährigen Probedienst in Lahr hat sie nun erstmals eine feste Anstellung übernommen.
Die junge Frau hat durch ihre Zeit in Lahr schon einige Kontakte zur Nachbargemeinde Kippenheimweiler knüpfen können. So lag es nahe, sich für die Nachfolge von Pfarrer Theo Frey zu bewerben
"Ich wollte einfach ins Dorf zurück", so die Pfarrerin. Nach einem Probegottesdienst gab der Ältestenkreis einstimmig seine Zustimmung. Es sei besonders schön zu wissen, dass man in seinem neuen Wirkungskreis derart willkommen ist, betont sie lächelnd. Ihre Schwerpunkte möchte sie in den Bereichen Kinder- und Jugendarbeit und der Arbeit mit jungen Familien setzen. Auch in der Umsetzung verschiedener Projekte in Zusammenarbeit mit der politischen Gemeinde sollen, gerade auch im Bereich der Integration, Fortschritte gemacht werden. 

Pfarrerin Braun eingeführt LZ 22. 10.02

DIE EVANGELISCHE PFARRERIN UTE BRAUN ist am Sonntag in der Kippenheimer Friedenskirche in ihr Amt eingeführt worden. Dekan Dr. Matthias Kreplin,gleichzeitig Pfarrer der Schmieheimer und Wallburger Gemeinde, führte die Theologin in das neue Amt. Der Kirchengemeinderat und viele der Gemeindemitglieder wohnten dem Gottesdienst bei, der vom Posaunenchor begleitet wurde. Anschließend lud die Gemeinde zum Empfang in der Kirche. 

Frohes Fest zum Advent BZ 28.11.01
Zum 22. Mal Basar, buntes Programm und Theater bei der Friedensgemeinde Kippenheim

KIPPENHEIM (n). Der seit 22 Jahren voll gefüllte Gemeindesaal darf als Markenzeichen für den Kindergartenbasar der evangelischen Friedensgemeinde gelten, wie Pfarrer Theo Frey betonte, der am Samstag letztmals Pate dafür stand, da er am Jahresende in den Ruhestand tritt. Er würdigte die Beständigkeit in der Gemeinde, die, wie er sagte, heute keine große Rolle mehr einnehme. Diese Art der Veranstaltungen seien als Lichtblicke in der dunklen Jahreszeit zu betrachten, Nicht weniger dankbar erwähnte er die Akteure, die mit Musik, Gesang und Theater den jährlichen Basar aufwerte-ten, sowie die vielen Helfer vor und hinter der ,,Kulisse". Als Beweis des guten Einvernehmens beider Kirchengemein-den freute ihn zudem das Kommen von Pfarrer Gerhard Vetterle. Das Programm des Gemeindeabends führte der Posaunenchor unter Leitung von Werner Siefert an. Er erhielt für seine Vivaldi-Vor-träge ,,Allemanda" und ,,Der Winter" aus den vier Jahreszeiten großen Beifall. Rita Siefert begleitete mit der Gitarre die Jungschar, die mit der Leitmelodie ,,Wir wollen Lieder singen" einige Lieder vortrug. Mit dem Marsch ,,Hippo's Wallts"und zwei weiteren Stücken trugen die Jungbläser zur Unterhaltung bei. Und der Kirchenchor mit 'Dirigent Hans Zimmermann bot Lieder unter dem Titel,, Die Gott lieben" vor. Gleichzeitig schloss er das Publikum in gemeinsam gesungene Lieder mit ein. Jedes Jahr mit Vorfreude erwartet wird ein Theaterlustspiel der ,,Kippener Theatermacher", diesmal kam das Stück ,,Der alte Scherz wird wieder jung" auf die Bühne: Die Geschichte einer Tante(Ute Kölble) aus Amerika, die sich in Kippenheim nieder lassen möchte. Ihren Verwandten Eugen Palme (Jörg Kölble) und Johanna Palme (Judith Kappus)stellt sie einen Bauplatz in Aussicht. Die Tante kommt, und statt der Verwandtentrifft sie den vermeintlichen Neffen Eddi Holzapfel (Markus Brandstetter), und Nichte Sonja Goldhammer (SonjaSchmid). Und Michael Scherz (Roland Lutterer), der auf Brautschau ist, trifft dabei die Tante und verliebte sich in sie- Happy end also und großer Beifall des Publikums. Der Sonntagnachmittag, der wiederkonfessionsübergreifend gut angenommen wurde, beschloss den Basar.-

Theo Frey, ein verlässlicher Partner BZ 18.12.2001
Der Pfarrer der Kippenheimer Friedenskirche wurde am Sonntag in den Ruhestand verabschiedet

KIPPENHEIM (n). Eingebunden in einen festlichen Gottesdienst musikalisch und gesanglich mit gestaltet vom Posaunenchor, dem evangelischen Kirchenchor, dem MGV Liederkranz und vom Kinderchor - wurde am Sonntag in der evangelischen Friedenskirche Pfarrer Theo Frey verabschiedet. Pfarrer Frey, der am 3 1. Dezember in den Ruhestand geht, versah sein Amt 21 Jahre mit Hingabe, Kreativität und hohem Einfühlungsvermögen für alle Menschen, bestätigt auch durch den gut besuchten Gottesdienst, an dem sich zahlreiche Katholiken beteiligten.
Dem Musikvortrag schloss Pfarrer Frey Grußworte an." Du hast eine kleine Kraft" - unter dieser Vorgabe wertete er seinen Dienst in der Gemeinde, in Bezug auf Jesus Christus als der Mittelpunkt eines christlichen Lebens. Er schlüsselte die vielseitigen Aktivitäten auf, die gemeinsam mit der Gemeinde, dem Ältestenrat sowie mit Institutionen der Kirchengemeinde sein Wirken in Kippenheim bestimmt haben. Dinge, die getan werden, meinte er, ziehen die Menschen in die Kirche.
20 Millionen Mark wurden unter Freys Amtszeit gespendet
Dass viel getan wurde, spiegele sich auch in der Spendenfreudigkeit der Gemeinde wider. Während seiner Amtszeit, sagte Frey, wurden mehr als 20 Millionen Mark für "Brot für die Welt und andere karitative Zwecke und Institutionen gespendet. Auch die "Kleine Welt" habe ihren Platz in Kirche und Gemeinde und motiviere zu einer Kraft, die selbst Unmögliches möglich machte.
Schuldekan Eike Schubert stellte dies fest: "Pfarrer Frey hat ein riesengroßes Ohr, das im Kirchenbezirk auch die leisesten Töne hören konnte". In vielen Situationen habe sich Pfarrer Frey als Gottes Mitarbeiter bewiesen, der die Kirche gemehrt habe. Für treue Dienste überreichte der Sprecher die Entlassungsurkunde der Evangelischen Landeskirche.
Im Namen des Kirchengemeinderates lobte Friedhilde Sutterer die effiziente Mitarbeit des Pfarrers in einigen tausend Sitzungen. Um manches wurde gestritten, aber immer wieder wurde eine Übereinstimmung gefunden, sagte sie. Frey habe den kirchlichen Raum zur Heimat gemacht - für die Kinder, für die kranken und älteren Gemeindemitglieder, für die Jugend und für alle Menschen, die ihre Schwierigkeiten eingebracht haben. Die Sprecherin zog auch die Ehefrau Dagmar als Seele und guten Geist in ihre Dankesworte mit ein.
Der Vertreter des Bürgermeisters, Eberhard Hurst, lobte das gegenseitige Vertrauen von kirchlicher zur politischen Gemeinde. Stets habe sich Frey für die Schwachen eingesetzt und seine tolerante und freundliche Art zu jedermann habe nie verlöschende Spuren gezogen. Immer sei er bereit gewesen zu trösten, aber stets auch präsent bei Veranstaltungen jedweder Art gewesen.
Pfarrer Gerhard Vetterle übermittelte den Dank der "katholischen Schwesterngemeinde". Die Verbindung sei freundschaftlich und die Zusammenarbeit gut. Die Ökumene habe Barrieren abgebaut. Achtung und Toleranz seien auch als Werk von Pfarrer Frey in die Gemeinde eingezogen.
Monika Kappus, die Leiterin der Kindergottesdienste, lobte nicht weniger das gute Zusammenwirken, während Pfarrer Matthias Kreplin aus Schmieheim die Verlässlichkeit des scheidenden Pfarrers im Südbereich der Kirchengemeinde zum Ausdruck brachte. "Lasst uns lebendige Steine sein", bat die neue Rektorin der Grund- und Hauptschule Kippenheim, Barbara Kempf, bezüglich der Zusammenarbeit zwischen Kirche und Schule.
Stets ein guter Freund der Vereine
Auch zum Polizeiposten Kippenheim hatte Pfarrer Frey eine Antenne, wie dessen Leiter Dieter Kirschbaum betonte. Josef Kupfer, Vorsitzender des Musikvereins, sprach den Dank aller 18 örtlichen Vereine und Institutionen in der Gemeinde aus. Es habe viele Verbindungen gegeben, Pfarrer Frey habe sich stets als Freund aller Vereine und deren Veranstaltungen bewiesen. Ihren Dank an Pfarrer Frey verbanden die Sprecher mit Präsenten, seine Ehefrau durfte ein Blumengebinde entgegen nehmen.
Wie alles, habe auch das Aufhören seine Zeit, meinte Pfarrer Frey, der für das Vertrauen dankte, das ihm vor allen Seiten entgegen gebracht wurde. Sein Dank galt auch seiner Frau, die als guter Geist des Pfarrhauses ihm jede Unterstützung zukommen ließ. 

Gemeinsamer Singgottesdienst des Südbezirks Lahr in Kippenheim

Am Sonntag, 12.11.2000 fand ein Chorgottesdienst in der Evang.Friedenskirche statt. Zur Aufführung kamen neben verschiedenen Chorälen die Kantate " Lobe den Herren" von Helmut Walcha. Langjährige Sängerinnen und Sänger des Kirchenchores Kippenheim wurden geehrt. Es sang der evangelische Kirchenchor Kippenheim unter Leitung von Hans Zimmermann und Sängerinnen und Sänger aus den Kirchenchören Ettenheim, Mahlberg, Kippenheimweiler, Schmieheim und Sulz. Die Ehrungen nahm Bezirkskantor Feist vor. Die Predigt hielt Pfarrer Dr. Martin Mautner, der Bezirksbeauftragte für Kirchenmusik im Dekanat.